Glossar

S

Signifikanz

Die Signifikanz gibt als mathematisches Maß in der Statistik Auskunft darüber, wie stark erhobene Daten (Stichprobendaten im Rahmen einer Untersuchung oder Studie) von der vorher festgelegten Annahme (Nullhypothese) abweichen. Nach der Durchführung verschiedener statistischer Tests erhält man u.a. den p-Wert, welcher für die Aussagekraft des Ergebnisses relevant ist. Eine Signifikanz von 1% bedeutet, dass eine von 100 klinischen Studien, bei denen die Nullhypothese richtig ist (z.B., dass ein Medikament wirkungslos ist), zu dem Schluss kommt, sie sei falsch.
Bei einem p-Wert von kleiner oder gleich 5 % spricht man von einem signifikanten, bei einem Wert von ≤ 1 % von einem sehr signifikanten und bei einem Wert von ≤ 0,1 % von einem hoch signifikanten Ergebnis.

T

Thrombose

Als Thrombose bezeichnet man eine krankhafte, lokal auftretende Blutgerinnung in einem Blutgefäß. Dabei entsteht ein Pfropfen („Thrombus“), der den Blutfluss behindert oder ganz unterbricht. Ein Thrombus kann sich auch lösen und „wandern“ bis er an ein engeres Gefäß gelangt, welches er verstopft. Das wird dann Embolie genannt. Eine Thrombose kann grundsätzlich im ganzen Herz-Kreislauf-System auftreten, tritt gehäuft jedoch an den enger werdenden Blutgefäßen auf.

Thrombozytopenie

Unter einer Thrombozytopenie versteht man eine verminderte Anzahl (<150.000/µl) von Blutplättchen (Thrombozyten) im Blut. Die Ursache dieses Mangels kann auf Probleme in der Bildung, einer verkürzten Lebensdauer oder einer nicht ausreichenden Verteilung der Thrombozyten im Körper, liegen.
Das Gegenteil der Thrombozytopenie ist die Thrombozytose.